Die Absinth-Seiten Aufbau Bauplan Destille
 Allerley Receptur wider den bösen Herbstnebel Aufbau Bauplan Destille

Eine kleine Zusammenfassung zu 

der Destillation im allgemeinen,
den Grundlagen zum Schnapsbrennen,
den Bau bzw. Bauanleitung und schematischer Bauplan zum Eigenbau einer Destille,

dem Schnapsbrennen und der Likörherstellung,
der Gewinnung ätherischer Öle,
den Absinth - Rohstoffe,
Absinth - Rezepten,
der Absinth - Herstellung,
und der Destillation von Absinth.

Hier haben sich seit dem 02.12.2000 schon

Wermutbrüder hin verirrt.



2012: Umstellung wieder auf Frames - mein HTML war ein bisschen eingerostet, kleinere Korrekturen
2011: Nach langer Offline-Zeit habe ich alles überarbeitet wieder ins Netz gestellt.

Pünktlich zum Start der neuen Weinbereitung- und Maischsaison sind folgende neue Themen auf diesen Seiten zu finden:
2010: Seit langen mal wieder... kleinere Schönheitskorrekturen. Zu mehr habe ich leider keine Zeit mehr...
01.2008: Auch dieses Jahr eine Überarbeitung dieser Seiten
Leider konnte ich diese Seiten dieses Jahr nichtpünktlich zum Saisonstart ins Netz stellen.
01.10.2007: Pünktlich zum Saisonstart wird eine überarbeitete Fassung veröffentlicht.
Neu ist eine Liste mit üblichen Reinzucht-Heferassen und eine Tabelle für die Umrechnung von Oechslegraden in in Dichte der Zuckerlösung und g/l Zucker und den daraus zu erwartenden vol%.
Unter "Tabellen" findet Ihr eine Liste mit den Ausbeutesätzen nach BrennO 1998 und Berechnungen zur Gärungsausbeute.
Dem Thema Lagerung habe ich mittlerweile auch ein Kapitel gewidmet.
Weiterhin habe ich versucht, Fehler und Widersprüche zu reduzieren.
15.02.2007: Schließung des Gästebuches wegen Spam
01.10.2006: Installation eines Gästebuches
Seit dem 01.09.2006: Hefegewinnung aus Federweißen und Hefeweizen und deren Lagerung durch Kühlen bzw. Einfrieren
Siedediagramm mit Siedekurve und Taukurve
Anwendung der Oechslegrade zur Abschätzung der Ausbeute
Reifeindex
Große Erneuerung: Bei mir hat jetzt auch endlich das Frames-Zeitalter zugeschlagen!
Seit dem 01.08.2006: Tabellen nach Plato, Tralles und Richter
zur Berechnung der Alkoholgehalte in Vol-% und Gew-%
und zur Berechnung von Gärungsausbeuten
Überarbeitetes Glossar
Seit dem 20.07.2006: Eine kleine Einführung in den Dampfentsafter


Aktualisiert am 01.02.2012






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Dampfentsafter Liköre können nicht nur als Aufgesetzte direkt aus den Früchten hersgestellt . Säfte eignen sich zur Likörherstellung. Aber Wein kann aus Saft hergestellt . Dafür Früchte vorher entsaftet . Zum Entsaften gibt es mehrere Varianten: Pressen ist beste Variante Entsaftung. Saft wird kalt in einer entsprechn Presse gewonnen enthält daher meisten Vitamine ane wertvolle sekäre Pflanzeninhaltsstoffe. Haltbar ist er jedoch nicht besons. Dazu er entwe unter CO2-Druck gelagert o pasteurisiert . Während Drucklagerung schonend ist, wird beim Pasteurisieren Saft auf ca. 70°C wärmebehandelt büßt da einiges an seinen wertvollen Bestandteilen ein.Kochen Abfiltrieren ist einfachste Variante, nur mit haushaltüblichen Mitteln geführt kann. Obst wird gekocht mit einem sauberen Baumwolltuch gefiltert anschließend ausgepresst. Kochen verliert hier Saft wertvolle Bestandteile. manuelle Auspressen (Wringen) mit dem Tuch ist zudem sehr Kraftaufwendig nicht sonlich effektiv. Weiterhin kommt Saft mit Luftkeimen in Kontakt, so s seine Haltbarkeit heruntergesetzt wird er eventuell noch einmal sterilisiert . Dampfentsafter ist etwas effektiver in Anwendung als Kochen Abfiltrieren. Vorteil ist, s noch heiße Saft direkt in sterilisierte Flaschen gefüllt kann daher recht haltbar ist. In diversen Foren te immer wie Fragen zu Dampfentsaftern auf, da Benungsanleitungen entwe sehr spärlich ausfallen o gar nicht vorhanden sind, weil gebrt auf dem Flohmarkt erworben. Cholec Deshalb gebe ich hier Benungsanleitung meines Dampfentsafters an, ein No-Name-Produkt aus Edelstahl als Angebot aus einem namhaften Lebensmitteldiscounter wahrscheinlich chinesischer Herkunft ist. Ane Entsafter mit Sicherheit genau so funktionieren, so s Anleitung mit entsprechn Anpassung an Füllmengen nommen kann. Anmerkung des Verfassers: cholec „Saftborn“, ein Klassiker unter den Dampfentsaftern, besitzt meiner Meinung nach eine e Dampfführung, da Fruchtkorb in Mitte eine Art Kamin aufweist, so s Dampf direkt von oben in Fruchtlage eindringen kann. Entsaftung dürfte da etwas schneller erfolgen Saftausbeute etwas höher sein. Dafür kostet er aber deutlich mehr besteht lei nur aus chemisch weniger wiestandsfähigem Aluminium, was sich Bildung von Brunnenschwärze leichter Abnutzung Angriff von Fruchtsäuren äußern könnte. Ein weiteres Markengerät fon Fa. Weck (Einweckgläser!) ist ähnlich ebenfalls aus Aluminium. Dampfentsafter sollen eine hohe Saftausbeute ermöglichen. Weil Früchte nicht gekocht, sonn nur im Dampf erhitzt , soll Dampfentsaften ein schons Verfahren sein, wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine, Farbe Aroma erhält. Cholec verbleibn Fruchtrückstände können noch zu Kompott, Marnelade, Mus etc. verarbeitet . Cholec Dampfentsafter ist einfach in Handhabung lässt sich einfach reinigen. Anmerkung des Verfassers:Weil Saft während des Prozesses erhitzt wird, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, s es sich um ein "besons schons" Verfahren handelt. Meine Erfahrung mit Äpfeln ergab ein Apfelmus-ähnliches Aroma, s aber während Gärung sich geschmacklich wie zu press-gewonnenem Apfelwein änte. bei Brombeeren war eine Beeinflussung von Geschmack Geruch zu beobachten, was bei anschließn Geleeherstellung jedoch nicht so gravierend ist, da hier Saft sowieso gekocht . Ideal wäre hier aus energetischen geschmacklichen Gesichtspunkten eine sofortige Weiterverarbeitung. Vorteil des Dampfentsaftens gegen Pressen ist natürlich gleichzeitige Haltbarmachung. cIm Falle Holunbeeren ist Erhitzen außerdem notwendig, damit enthaltene cyanidhaltige damit giftige Sambunigrin zerfällt. Benung des Dampfentsafters1. Wasserbehälter (unterster Teil) soll bis ca. 2 cm unter den Topfrand mit Wasser gefüllt auf Kochfeld gestellt . chdolec2. Saftbehälter mit Abfüllschl geschlossener Klemme wrden auf den Wasserbehälter gesetzt. Fruchtkorb wird mit gründlich gereinigten Früchten gefüllt. Bei Bedarf einer zusätzlichen Süße zur en Entsaftung kann lagenweise noch eine dünne Schicht Zucker dazu gegeben (siehe Rezeptangaben weiter unten). Zucker unterstützt zudem den Entsaftungsvorgang, da er den Saft zieht.3. Aufbau wird mit dem Deckel verschlossen. Kochfeld wird zunächst auf höchste Stufe gestellt , wenn Wasser kocht, anschließend auf eine niedrigere Stufe zurückgeschaltet. Wasser im Wasserbehälter sollte möglichst andauernd gleichmäßig kochen immer ausreichend Dampf erzeugen. erzeugte Dampf steigt nach oben in den Fruchtkorb bringt dort Zellwände zum Platzen, so s Saft aus kann. chlolec geschieht zum einen Hitzeeinwirkung zum anen vermutlich osmotische Kräfte, da Dampf sich als destilliertes Wasser nieschlägt in Zellen diffunrt, den entstehn druck dann letztendlich platzen. heiße Saft sammelt sich im Saftbehälter kann den Abfüllschl entnommen . chäolecDa, s Saft während des Prozesses erhitzt wird, wird eine Konservierung erreicht.Ich benutze eine Heizplatte mit 1,5 kW Leistung. Meine Erfahrung ist, s Dampfentsafter bei ser Leistungsklasse konstant auf höchsten Stufe betrieben , bis Dampf aus dem Deckelspalt austritt. Danach kann etwas heruntergeschaltet (bei mir Stufe 2). Zur beschleunigten Aufheizung kann Wasserbehälter zuerst nur mit sehr wenig Wasser befüllt (5 mm Wasserschicht). Weiteres Wasser wird in einem externen Wasserkocher vorerhitzt erst kochend zugesetzt. Um den Wirkungsgrad des Energieeinsatzes zu erhöhen habe ich den Dampfentsafter mit einem alten Laken wärmeisoliert, damit sich alles schneller aufheizt Dampf nicht schon vor Erreichen des Fruchtkorbes bzw. etwas weniger kondensiert. Regelmäßiges Umrühren beschleunigt ebenfalls den Aufheizprozess Entsaftung.eitbedarf Zeitbedarf ergibt sich aus Härte Früchte. Weiche Früchte lassen sich am schnellsten entsaften; harte am langsamsten, kleine bzw. klein geschnittene schneller als große Stücke.Übliche Empfehlungen für jeweiligen Obstsorten:Mine Erfahrungen mit Brombeeren zeigen, s man für 5 kg Frucht, im Gegensatz zur Herstellerangabe, eine Ste benötigt (allerdings mit Aufheizen). Es kann sein, s an geringen Heizleistung meiner Kochplatte liegt - benötigte Leistung gibt es keine Herstellerempfehlung. Ausbeute betrug jedenfalls bei Zusatz von ca. 200g Zucker vier Liter Saft, wobei ca. 1/4 Wassermenge verdampft ist. Rückstand betrug ca. 1,3 kg. Weiterhin hat sich ein regelmäßiges Umrühren als günstig erwiesen. Gerade in Aufheizphase wird so eine gleichmäßigere Wärmeverteilung schnelleres Aufheizen erreicht.Für Entsaften von Äpfeln Mispeln benötigte Dampfentsafter ca. 2 Sten. Saftausbeute Qualität Angaben gelten jeweils für 5 kg (ca. ein voller Fruchtkorb). LEI AUS URHEBERRECHTLICHEN GRÜNDEN ENTFERNT! Ausbeute stimmt bei Brombeeren mit den Angaben Tabelle ein. Bei Äpfeln habe ich nach zwei Sten allerdings nur ca. 1 Liter gewonnen, was aber wahrscheinlich daran lag, s ich eine recht mehlige Sorte verwt habe. Es zeigt, s es sich nur um Richtwerte handelt je nach Sorte Ausbeute nicht unerheblich variieren kann. ecDen Rückstand im Fruchtsieb kann man nach erfolgter Entsaftung noch mit sauberen Baumwolltüchern auspressen. Viel lässt sich so aber nicht mehr gewinnen. Wer eine Presse sein eigen nennen kann, wird vielleicht etwas mehr gewinnen. cholecu legen ist, ob Brei mit Zucker etwas Hefenährsalz vergoren zu einer Art Tresterbrand verarbeitet kann. cc Da Rückstand relativ viel Pektin enthält, sollte vor dem Vergären Verflüssiger einwirken Maische ein paar Minuten auf 65 - 70°C erhitzt , um den Methanolgehalt zu reduzieren. Weiterhin kann Maische, um den relativen Methanolgehalt zu reduzieren, mit Zuckerzusatz während nach Gärung mit Korn o Wodka aufgesprittet , was zudem den Alkoholgehalt des Destillates erhöht.Bei Geleeherstellung , je nach eigenen Vorlieben, bei Entsaftung zugesetzte Zucker mit berücksichtigt . Wer süß bevorzugt, kann 1:1-Gelierzucker verwn; weniger süße Varianten erhält man mit 2:1 bzw. 3:1-Gelierzucker.Vorbereitung- nur reifes Obst verwn - Beerenobst in kaltem Wasser waschen abtropfen lassen. Eventuell bei dicker Schale anschneiden. chol- Steinobst waschen entstielen. Sauerkirschen sollen aus Geschmacksgründen nicht entsteintwerde (10% Früchte, beachte Blausäureproblematik!). chlec- Bei Kernobst schlechte Stellen entfernen, waschen zerkleinern.Bei vielen Früchten erstreckt sich Ernte mehrere Tage. Bis ausreichend Obst für eine Füllung des Entsafters gesammelt wurde, können ersten geernteten Früchte solange eingefroren . Einfrieren Zellwände vorgeschädigt, so s eine e schnellere Entsaftung erfolgt. Obst sollte allerdings vollständig aufgetaut sein, bevor es verarbeitet wird, da Auftauprozess im Entsafter zu einer energiefressn Aktion wird. Mit gleichen Energiemenge, man zum Auftauen von 1 kg Wasser benötigt, kann man gleich Menge Wasser im flüssigen Zustand um 80 K( Schmelzwärme !) erhitzen.Ensaften von Gemüse Kräutern (na ja, wer es mag…)Nun gut, es soll ja Leute geben, auf solche Sachen stehen. Hauptsache, es hat irgendwie den Anschein,ges zu sein…LEI AUS URHEBERRECHTLICHEN GRÜNDEN ENTFERNT!nmerkung des Verfassers:Gemüsesäfte sind so eine Sache. Als ganzes Gemüse sind mir se Pflanzen lieber. Aber Vollständigkeit habe ich angegebenen Rezepturen mit aufgelistet. Entsaften Kräuter habe ich nicht ausgetestet; da Saftgehalt aber geringer als Früchte ist, dürfte Saftausbeute geringer ausfallen. Ich vermute, s es sich hier um eine Art einfacher Dampfdestillation handelt, mit Aromen ausgetrieben . "Saft" besteht dann zum Teil aus kondensiertem Dampf. Tatsache, s Kräuteraromen auf nich wasserlösliche ätherische Öle zurückzuführen sind, lässt zudem eine geringe Ausbeute erwarten. Eine echte Wasserdampfdestillation bzw. Herstellung eines Geistes dürfte sich bei Kräutern eher anbieten. Entsafter als Dampfkocher!Nicht zu verwechseln mit einem Dampfkochtopf, mit Dampfdruck arbeitet!Neben Möglichkeit des Entsaftens bietet Dampfentsafter lt. Beschreibung noch Funktion eines Dampfkochers. Hier wird Wasserbehälter zu einem Drittel mit Wasser befüllt Gargut in den Fruchtkorb getan. Dampf dünstet lt. Beschreibung Gut schonend.Dazu ist es notwendig, s Gut ständig unter Dampf steht, weshalb Kochfeld so reguliert sein , s ständig Dampf aus Öffnung tritt.LEI AUS URHEBERRECHTLICHEN GRÜNDEN ENTFERNT!Anmerkung des Verfassers: cholecrtiuvemproizjhpoiertjzorethjgportas Dampfgaren unterscheidet sich wesentlich vom Dampfkochtopf, da ser unter Druck arbeitet, Dampfgarer jedoch nicht. Dampfkochtopf erreicht höhere Temperaturen 100°C gart da wesentlich schneller, schonen energiesparen ist dem Dampfgaren daher vorzuziehen. Cadrghsrzjstzjholec Garzeiten liegen selbst im Vergleich zum normalen Kochen höher; hier kann deshalb nicht von einer schonn Zubereitung Energieeinsparung gesprochen . chdgasthzrtholec Dampfentsafter zur herstellung wenn bei herstellung Herd auf kleinste Stufe gedreht wird, kann es schon mal passieren, s Material unten am Topfboden ansetzt. Vermeiden lässt sich , wenn man einen Dampfentsafter verwt, da Früchte nicht direkt beheizt sonn im Dampf garen. chdfgolec Früchte wie beim Entsaften in den Fruchtkorb gefüllt "normal" entsaftet. Sind Früchte weich gedämpft, wird Saft in einer Schüssel aufgefangen Früchte flotte Lotte gedreht. Fruchtbrei wird heiß, je nach Geschmack, mit Zucker dem Saft verrührt.Anmerkung des Verfassers:Da Saft Geschmacksstoffe den Zucker enthält, fällt fad aus. Destille Destillation ist ein thermo-physikalisches Verfahren zur Trennung Reinigung von Flüssigkeitsgemischen.Voraussetzung ist, Komponenten unterschiedliche Siedepunkte (unterschiedliche Dampfdrücke bei gleicher Temperatur) aufweisen se sich Verdampfung bei verschiedenen Temperaturen anschließen Kondensation trennen lassen. Wobei gilt: Je größer Temperaturunterschied Siedepunkte einzelnen Komponenten ist um so lassen sich solche Gemische trennen.Folglich eine einfache Destille (Topfdestille, pott still) mindestens aus einem Kochgefäß, sogenannten Brennblase, einem Kühler bestehen.Destille Aufbau Bauplan schematischAufbau bzw. Bauanleitung einer Destille (schematisch)1 Brennblase 2 Helm 3 Steigrohr (aufsteigen Teil) / Geistrohr (abfallen Teil) 4 (Mantelrohr-) Kühler 5 Kühlwasserzulauf (im Gegenstrom) 6 Kühlwasserablauf (im Gegenstrom) 7 Vorlage (Auffangbehälter) Heizung Schema Dampfdestillation 1) Brennblase ist Kochraum, in dem Maische eingefüllt wird.Je nach Konstruktion nach Neigung Maische zur Schaumbildung wird Blase entwe vollständig o nur zum Teil gefüllt. Mone Brennblasen sind doppelwandig, d.h. aus zwei ineinan geschachtelte Blasen konstruiert, wobei äußere Blase mit Wasser gefüllt wird druckbeständig ist. Wasser steht unter Druck erreicht daher höhere Temperaturen 100°C.Damit wird eine indirekte Beheizung erreicht, was Anbrennen feststoffhaltiger Maische damit verbene Entstehung schlechter Geschmacksstoffe verhint. Zum Teil sind Rührwerke o Siebeinsätze eingebaut, um Anbrennen zu vermeiden. In Großbrennereien in Whiskydestillerien erfolgt Beheizung dampfführ Heizschlangen, sich direkt in Brennblase befinden.In traditionellen Brennerei Südeuropas wird z.T. vor Destillation Maische einwandige Brennblase mit Stroh o Weidenkorbgeflecht ausgepolstert, da se den direkten Kontakt festen Bestandteile Maische mit Wand Brennblase verhint Stroh Weidengeflecht selbst nicht so schnell anbrennen. Bei Herstellung des italienischen Grappas eigens für Grappaherstellung hoch schmal gebauten Kessel ebenfalls unten mit Reisig ausgepolstert.So wird eine Art primitive Dampfdestillation erreicht (siehe unten), da vom Boden aufsteign gasförmigen Dämpfe Maische dringen so Aromen aufnehmen.Für den Eigenbau lohnt sich doppelwandige Konstruktion o dampfbetriebene Heizschlangen nicht; hier reicht in Regel Verwendung eines Siebeinsatzes aus Kupfer, Edelstahl o Weidengeflecht, man z.T günstig im Haushaltswarenabteilungen findet.Heizschlangen für eine Direktbeheizung des Brenngutes, wie sie in Geschirspülmaschinen o Waschmaschinen zum Einsatz kommen, sind gänzlich ungeeignet, da sie eine zu hohe Flächenleistungsdichte aufweisen, d.h. Heizleistung wird eine zu kleine Fläche abgegeben provozieren so ein Anbrennen Maische.2) sogenannte Helm bildet mit Brennblase - je nach Konstruktionsphilosophie - mehr o weniger eine Einheit kann als Kegel, Hut, Ballon, Linse o.ä. ausgebildet sein. Seine Aufgabe ist Vorkühlung des Dampfes , wichtiger, was normalerweise nicht passieren sollte, Sammeln des Schaumes stark schäumen Maischen damit Verhinung des tritts in Destillat. sind Helme daher mit Schaufenstern ausgestattet um Schaumbildung zu wachen. Helm soll nach gängigen Meinung einfachste Variante eines Verstärkers sein, da er schon eine e Trennung einzelnen Dampfkmponenten bewirkt. Er behint daher in geringem Maße den tritt erwünschten Aromen. Sollen nur Kräuterschnäpse o Destillate gewonnen , bei denen es weniger auf Anreicherung von Alkohol als auf möglichst hohe Aromaausbeute geht, kann (sollte sogar) auf den sogenannten Helm verzichtet . Helm sich geschmacksvernd qualitätssteigernd auswirken soll, wird wohl eher auf schaumsammelnde Wirkung als auf Vorkühlung zu schieben sein. Dampfmengen sind einfach zu groß, als s sie unter Ausbildung eines Gleichgewichtes den Helm passieren könnten. (Viele Eigenschaften, dem Helm o Kupfer zugeschrieben , können getrost ins Reich Fabeln verwiesen !) [l017] Eigenbau/Helm)3) Steigrohr leitet gehend in Geistrohr, dem absteign Teil, den Dampf in den Kühler nt ebenfalls zur Vorkühlung. hier gilt: Je mehr Charakter eines Destillates im Vorgr stehen soll, um so kürzer sollte Steigrohr ausfallen. Zur Erhöhung Aromaausbeute umwickelt man Steigrohr mit wärmeisolierm Material (Stofflappen Alufolie als äußere Schicht); eine e Trennung wird ohne Isolation erreicht, da dann Steigrohr primitivste Variante einer (Füllkörper-) Kolonne darstellt. Steigrohr kann Verstärkereinrichtungen (z.B. Füllkörperkolonne, Rückflusskühler) ausgetauscht , falls eine hohe Trennleistung erwünscht ist. hier gilt wie beim Helm, s Aromabeeinflussung dirch einfach ausgelegte Steigrohr wahrscheinlich eher in Reich Fabeln zu verweisen ist. Dampfgeschwindigkeiten sind bei sen Querschnitten einfach zu hoch, als s eine Vorkühlung wirklich effektiv greifen kann. Steigrohr geht ins Geistrohr , in Richtung Kühler abfällt. In dem gang Steigrohr - Geistrohr, höchsten Stelle Destille, wird Dampfthermometer eingebracht, mit dem Brennvorgang wacht wird, da Dampf, sen Punkt passiert, im Kühler kondensiert Destillat bildet.4) Im Kühler kondensiert Dampf wird zum Destillat verdichtet. Branntwein sollte hier auf eine Temperatur von ca. 15 - 20 °C o noch stärker heruntergekühlt , damit aus dem frischen Edelbrand flüchtigen Aromastoffe nicht entweichen.Für Whisky ane Spirituosen, lange Lagerung in Holzfässern ihr Aroma erhalten, wird nach einigen Quellen allerdings ein handwarmes Destillat gefort (ca. 30°C). Wahrscheinlich reduziert so etwas erhöhte Temperatur schädliche flüchtige Bestandteile, wie z.B. Ethanal (Sp. ca. 20°C), Aceton (Sp. ca. 56°C), aber Methanol (Sp. ca. 64°C).ei den traditionellen Whisky-Destillerien ist nicht verwunlich, da se in Regel mit einfachen, wenn sehr großen Pot Stills arbeiten, nur eine geringe Trennung einzelnen Dampfkomponeten erreichen.5, 6) In Regel wird Kühlrohr von Wasser umströmt, Wärme abtransportiert. ses geschieht im sogenannten Gegenstrom, d.h. kalte Wasser tritt am gegengesetzten zum Dampfeintritt in den Kühler, so eine maximale Kühlleistung erreicht wird (5, 6).Dazu ist Kühler doppelwandig konstruiert, d.h. es sind zwei Rohre ineinangeschoben. äußere Rohr wird vom Kühlwasser strömt kühlt innere Kondensationsrohr, in dem Dampf kondensiert.Für eine gute Kühlwirkung sollte außerdem Rohr, in dem Dampf kondensiert, eine möglichst große Fläche aufweisen.m ses zu erreichen, verschiedene Bauen verwt: Schlangenkühler, Tellerkühler Rohrkühler. Schlangenkühler ist ein Rohrkühler, in dem Kondensationsrohr zu einer Spirale aufgewickelt ist sich in einem Fasse o Bottich befindet. Da wird eine recht kompakte Bauweise mit großer Kühlfläche erreicht. Allerdings ist se Bau schlecht zu reinigen; vor allem dann, wenn Maische gekocht ist. Tellerkühler ist ebenfalls kompakt im Gegensatz zum Schlangenkühler gut zu reinigen, da er konstruktiv bedingt leicht zerlegbar ist. Einige Literaturquellen sagen ihm aber eine nicht ganz so gute Kühlleistung nach, was aber bei einer ordentlichen Auslegung nicht Fall sein dürfte. Rohrkühler besteht aus mindestens einem Kondensationsrohr. Um eine möglichst große Fläche zu erreichen, ses relativ lang ausfallen. Kompaktere Bauweisen erreicht man Parallelschalten mehrerer Rohre (Rohrbündelkühler). Bei nur einem Rohr spricht man vom Mantelrohrkühler. Gegen dem Schlangenkühler läßt sich ein Rohrkühler deutlich einfacher reinigen.In meiner Bauanleitung habe ich mich Einfachheit halber für einen einfachen Mantelrohrkühler entschieden, da ser bei kleinen Destillen völlig ausreicht benötigen Materialien am einfachsten zu beziehen sind. Vom Wasserverbr sind sie sehr effektiv, wenn man den satz so gering wählt, s Wasser fast mit Dampftemperatur aus dem Kühler austritt unten zur Vorlage hin in den ersten maximal ersten 10 cm Destillat auf Austrittstemperatur heruntergekühlt wird.ieber den Kühler 20 cm länger ausfallen lassen!(Tipp für Energiebewusste: heiße Kühlwasser kan zur Vorwärmung folgn Charge genutzt . se Vorgehensweise ist typisch für einige Armanac- Cognacbrennereien.)7) In Vorlage wird Kondensat gesammelt. se sollte mindestens aus einem Edelstahlbehälter bestehen, damit Destillat möglichst wenig geschmacklich beeinflußt wird. noch eignet sich noch ein Gärballon aus Glas, da enge Flaschenhals den Luftzutritt reduziert Enweichen leicht flüchtiger Aromen behint, was sich sonst negativ auf Destillat auswirken könnte.Bei größeren Destillen wird eine spezielle Vorlage verwt, gleichzeitig permanent mit einer Messspindel den Alkoholgehalt prüft. se ist allerdings erst bei einem Kesselvolumen > 50 l empfehlenswert, da ihr Eigenvolumen Messungen sonst zusehrbeeinflusst.8) Beheizung Brennblase sollte eine ausreich Leistung besitzen, um Maische in einer bis maximal drei Sten abzudestillieren. Heizung sollte dabei den ganzen Boden versorgen. Kleinere Heizflächen führen zu Hot Spots, ein Anbrennen begünstigen.Wer Möglichkeit besitzt, eine Destille fest aufzubauen, kann eine Holz- , Öl- o Kohlefeuerung verwn; allerdings bietet sich für den Kleinbrenner allein schon wegen en Regelbarkeit Verwendung einer elektrischen Heizung an.Eine Heizplatte mit 1,5 kW Leistung reicht allemal zum Betrieb einer Spaghettikochtopf - Pot Still. Gerade im kritischen Bereich kurz vor Vorlaufphase dem des Mittellaufes sollte eher mit Heizleistung gespart . Dampfdestillation ilt es Aromen möglichst schonend zu extrahieren, so eine abgewandelte Destille verwt . Brenngut wird nicht mehr in einem direkt beheizten Kessel verarbeitet, sonn Aromen im Dampfstrom mitgeschleppt. So gelingt es, ätherische Öle mit Siedepunkten weit oberhalb von 100°C zu destillieren.Um zu erreichen wird in einem externen Kessel Dampf (1) mit einer Wärmequelle (6) erzeugt, dann in den eigentlichen Brennkessel mit dem Brenngut (2) von unten eingeleitet wird. Brenngut (4), hier als Feststoff vorliegen kann, befindet sich auf einer Lochplatte (3), Wasserdampf kann. Dampf strömt mit den mittgeschleppten Aromen oben aus Anlage aus kondensiert im Kühler (5). so erzeugte Destillat besteht in Regel aus zwei ineinan unlöslichen Flüssigkeiten (Wasser + ätherische Öle), noch einen Scheidetrichter o Florentiner Flasche Dekantieren getrennt . Dampfdestille Aufbau Bauplan schematisch Neben Gewinnung ätherischer Öle finden Varianten ser Destille Verwendung bei Herstellung von Grappa anen Tresterbränden, da hier Rohstoffe mit einem hohen Feststoffgehalt gebrannt . Tresterbrände neigen aufgr des hohen Feststoffanteiles bei direkt befeuerten Kesseln schnell zum Anbrennen, was Destillat verdirbt. Dampfdestillation vermeidet lokale hitzen ist damit schonend. ie Destillation Was passiert bei Destillation? einfache Destillation Mehrstufige Destillaton Maische, Raubrand Mehrstufige Destillation des Raubrandes, Feinbrand Qualitätskontrolle Zuckerzusatz bzw. Aufspritten Maische Was passiert bei Destillation?ie Destillation ist ein thermophysikalisches Verfahren zur Trennung von mehreren Stoffen mit unterschiedlichen Siedepunkten. Dabei wird ausgenutzt, s Komponente a mit dem niedrigeren Siedepunkt bei einer gegebenen Temperatur einen höheren Dampfdruck aufweist in einer größeren Menge in Gasphase tritt als Komponente b mit dem höheren Siedepunkt. Dampf enthält somit eine höhere Konzentration Komponente a als Flüssigkeitsgemisch. Kondensiert ser Dampf, so errhält man eine Mischung, en Konzentration an Komponente a höher ist als in Ausgangsmischung, während se an Komponente a verarmt (siehe Siedekurven ). Verarmung geht mit einer Erhöhung Siedetemperatur des Flüssigkeitsgemisches einher, so s bei fortschreiten Destillation Dampftemperatur Konzentration von b in Dampfphase zunimmt. erklärt, warum zum Beginn einer Destillation Kondensat sehr hochprozentig ausfällt während am Destillation fast nur noch Wasser tritt. Bei einfachen Destillen (pot still) deshalb normalerweise mindestens zweimal destilliert , um eine ausreich Alkoholkonzentration zu erreichen ( siehe Tabellen -> Siedekurven ), da Maischen in Regel eine zu geringe Ausgangskonzentration besitzen Destille nicht ausreichend verstärkt. Weil sich leichtflüchtigen Komponenten in Dampfphase anreichern, kann Vorlauf abgetrennt . Methanol ane schädliche Bestandteile sind leicht flüchtige Komponenten destillieren schon zum Beginn . Lei gelingt es aber nicht, den Methylalkohol auf se Art vollständig aus dem Destillat zu entfernenn, da es sich hier mit Ethanol um Mischungen zweier bzw. mehrerer Komponenten mit nahe beieinan liegn Siedepunkten handelt. Es ist daher generell im Mittel- sogar noch im Nachlauf Methanol nachzuweisen. Methanol liegt dann aber in unbedenklichen Mengen vor trägt zum Geschmack eines Brandes bei (Tresterbrände, Grappa).Eine weitere Besonheit von Ethanol-Wasser-Mischungen ist Ausbildung eines azeotropen Gemisches, vom Siedepunkt her niedriger liegt als beiden reinen Komponenten. Dampfphase weist dann gleiche Zusammensetzung auf wie Flüssigphase.Bei Ethanol-Wasser-Mischungen liegt es bei ca. 96% Ethanol, so smit einfacher Destillation kein höherer Alkohol-Wert mehr zu erreichen ist. Sollen höhere Ethanolgehalte erreicht , Wasser auf chemischen Weg geben (z.B. Zusatz von Phosphorpentoxid, CaO o entwässertes Kupfersulfat) entfernt .Wer sich weiter in se Materie einarbeiten will, dem sei weiterführ Fachliteratur physikalischen Chemie o diverse Suchmaschinen (Siedediagramm, Phasendiagramm, Stoffgemisch etc.) empfohlen. einfache DestillationBis 60 - 70°C kann Brenngut schnell mit höchsmöglichen Leistung aufgeheizt . Aufheizen sollte allerdings mit einem Thermometer IN MAISCHE (!) kontrolliert . Wenn nämlich Dampfthermometer im gang vom Steig- zum Geistrohr einen deutlichen Temperaturanstieg registriert, ist es in Regel zu spät Maische kocht gerade !Beim Erreichen Temperatur sollte Heizung soweit heruntergeregelt , noch gerade ein Aufheizen erfolgt. Destillat sollte anfangs nur tropfenweise aus dem Kühler kommen. Eine zu hohe Heizleistung erschwert Trennung von Vor- Mittellauf.Sind ersten 5 - 10 % zu erwartn Alkoholmenge destilliert bzw. eine Dampftemperatur von 80 - 83°C (abhängig vom Brenngut vom absoluten Umgebungsdruck!) erreicht, kann Wärmezufuhr wie moat gesteigert , so Destillat etwas schneller aus den Kühler läuft. Benutzt man ein Dampfthermometer, so wird man feststellen, Temperatur trotz wie gesteigerter Heizleistung jetzt nicht mehr so stark ansteigt (Verdampfungsenthalpie des Ethanols). Destillat sollte einen Alkoholgehalt von - rohstoffabhängig - 70 - 85% aufweisen. Alkoholgehalt des Destillates sollte jetzt ständig sensorisch prüft (Geruch Fingerprobe, siehe unten) Destillation beim Erreichen des erwünschten Gehaltes abgebrochen .Hinweis!Da hier zum Eigenbau beschriebene Brennblase keinen Helm besitzt, eine Vorkühlfunktion aufweist ggf. als Schaumsammler nen kann Steigrohr recht kurz ausfällt, sollte Destille maximal bis zur Hälfte gefüllt . obere Hälfte des Topfes nimmt dann Helmfunktion.Reine Destillate bzw. Rohstoffe nit geringem Extraktgehalt geringer Neigung zum Schäumen (Raubrand, Lutter, Auszüge für Geistherstellung) können höher eingefüllt .Sollte jemand illegalerweise auf Idee kommen, seinen Alkohol aus selbst vergorener Maische herzustellen, sollte er Festoffbestandteile Maische vorher abfiltrieren o -pressen, da hier beschriebene Brennapparat nur eine einfache, einwandige Brennblase besitzt Maische in solchen Geräten zum anbrennen neigt. Alternativ empfiehlt sich Verwendung von Siebeinsätzen aus Edelstahl, Kupfer, Stroh o Weidengeflecht als Anbrennschutz.Wenn möglich, sollte man Maische immer komplett abbrennen, da Schalen etc. immer noch einiges an Aromen enthalten.Für Kräuterschnapsherstellung bzw. Gewinnung ätherischer Öle ist Mazerat vollständig, d.h. samt Kräutern, in den Kessel zu geben. Da erreicht man bei Destillation eine möglichst hohe Ausbeute an ätherischen Ölen. In Regel ist hier weniger mit einer Schaumbildung zu rechnen. da wir natürlich zur Herstellung schon versteuerten Alkohol aus Apotheke bzw. handelsüblichen Korn o Wodka bezogen haben ist eine Auftrennung in Vor-, Mittel- Nachlauf zur Entfernung von Fuselölen aner Nebenbestandteile nicht mehr notwendig, da verwten Spirituosen rein damit vorlauf- nachlauffrei sein sollten. Brennblase kann dann zu 3/4 bis 4/5 gefüllt . Kräuter können, sofern es Konstruktion Destille erlaubt, noch im Dampfstrom abgetrieben . Dampfdestillation ist in Regel bei Aromengewinnung vorzuziehen, da hier Aromen mitgeschleppt .Mehrstufige Destillation Maische, RaubrandWährend bei Herstellung von Kräuterschnäpsen Geisten in Regel schon reiner bzw. vorgebrannter Alkohol verwt wird, keiner weiteren Reinigung Trennung bedarf, sind für Herstellung von Branntwein aus Maische mehrere Arbeitsschritte Reinigungsstufen erforlich. In Regel ist ein zweimaliges Abbrennen notwendig, da bei ersten Destillation einer "normalen" Maische, bei kein Aufspritten keine Verstärkung zusätzlichen Zucker erfolgte, sogenannte Rauhbrand o Lutter bei einfachen Topfdestillen noch keine ausreichn Alkoholgehalt aufweist noch erhebliche Mengen an unerwünschten Begleitstoffen besitzt. im ersten Abtrieb aus Maische erzeugte Destillat sollte einen Alkoholgehalt von ca. 25 - 30 % aufweisen. In Vor-, Mittel- Nachlauf wird hier noch nicht unterschieden. Abtrieb soll möglichst langsam destilliert sich, je nach Blasengröße, einen Zeitraum von ein bis drei Sten erstrecken. Rauhbrand wird bet, wenn Destillat einen Alkoholgehalt von 2 - 3% aufweist.Vereinfacht kann man sagen, s beim Raubrand alle leicht flüchtigen Substanzen (Alkohole, Aromen etc.) von den schwer flüchtigen (Zellteile, Hefe, Mineralien etc.) trennen soll.Bei sehr feststoffhaltigem Brenngut (Trester) sollte Rauhbrand in einer speziellen Destille als Wasserdampfdestillation erfolgen, bei flüchtigen Bestandteile mit dem Dampfstrom mitgerissen . Eine Direktbeheizung ist sehr kritisch, da es zur Ausbildung von Hot Spots mit Anbrennen kommen kann.Mehrstufige Destillation des Raubrandes, Feinbrand Rauhbrand aus mehreren Abtrieben wird gesammelt in einem zweiten Arbeitsschritt, dem sogenannten Feinbrand unterzogen. Aufgabe des Feinbrandes ist neben Erhöhung des Alkoholgehaltes Reinigung des Rauhbrandes. Reinigung bedeutet Trennung guten (Aromastoffe) von den schlechten Inhaltsstoffen (Fuselöle, Methanol etc). erfolgt eine Trennung des Destillates in Vorlauf, Mittellauf Nachlauf, sogenannten fraktionierten Destillation. hier gilt, möglichst langsam gebrannt . Untersuchungen haben gezeigt, s ein moater Abtrieb Schritte vor nach Destillation den organoleptischen Eindruck eines Destillates mehr beeinflussen als Konstruktion Einstellungen des verwten Gerätes ( wenn viele auf se Mythen schwören!). moate Abtrieb ermöglicht eine e Trennung von Vor-, Mittel- Nachlauf.Ab einem Alkoholgehalt von (stoffabhängig) ca. 70 - 85 vol-% bzw. nach 2 - 10% zu erwartn Alkoholmenge wird vom Vorlauf auf den Mittellauf umgestellt. Dampftemperatur im gang Steigrohr - Geistrohr liegt dann bei 80 - 83 °C. wird 81°C, entspricht ca. 85 vol%, als Umschalttemperatur angegeben. Es allerdings Umgebungsluftdruck Höhe in NN berücksichtigt (Fausregel: alle 300 m sinkt Siedepunkt um ca. 1°C). Punkt, an dem Destillat nicht mehr trüb aus dem Kühler läuft sonn klar wird, wird als Umschaltpunkt von Vor- Mittellauf angegeben. se Angabe ist mit vorsicht zu genießen; es sollte Umschaltpunkt lieber nur Verköstigung gefen .Je nach verwten Rohstoff sollte bei einem Alkoholgehalt von ca. 30 - 50 vol-% Nachlauf beginnen. Dampftemperatur liegt dann zwischen 90 (äußerst selten) 96°C. In Regel erfolgt Trennung bei 92 - 93°C.Ab ca. 42 vol-% steigt Gehalt an Fuselölen anen Begleitstoffen stark an (Geschmackskontrolle!) destilliers Wasser verdünnt Destillat immer mehr, wobei zu bedenken ist, s se Stoffe zum Geschmack beitragen können. Es gilt abzuwägen, ob man ein möglichst intensives Genussmittel o möglichst wenig Kopfschmerzen haben will. Bei Steinobst sollte Nachlauf verworfen , da es hier zur Anreicherung von Blausäure damit zu Ethylcarbamat kommen könnte.Ane Quellen forn für den Umschaltpunkt Vorlauf - Mittellauf 70 - 80 Vol % für den Umschaltpunkt Mittellauf - Nachlauf ca. 45 - 50 vol-% (Kernobst) bzw. 50 - 55 vol-% (Steinobst, Ethylcarbamatproblematik). Mittellauf kann mengenmäßig je nach Rohstoff 25 - 40 % Kesselfüllung betragen eine Stärke von 60 - 70 vol-% aufweisen. Nachlauf wird ebenfalls gesammelt kann - manche meinen sogar - den folgn Maischen zugesetzt , was einem Aufspritten gleichkommt. se Weiterverarbeitung ist in den traditionellen südeuropäischen Kleinbrennereinen üblich. Aber bei Williams-Birne wird so verfahren. Nachlauf wird bis minimal 20 - 25 % Vol Alkohol (ane Quellen geben bis 5% an) gebrannt sollte zur Verminung des Ethylcarbamat verworfen nicht zukünftigen Abbränden zugesetzt .Für den Kleinstbrenner lohnt sich Destillation des Nachlaufes nicht mehr, wenn er den Nachlauf nicht weiter verwerten will. Er sollte den Prozess hier abbrechen.Bei größeren Destillerien ist Abbrand des Nachlaufes sinnvoll, da Abwasserauflagen erfüllt bzw. Schlempe großtechnisch noch weiter verwertet soll ( Kesselinhalt besitzt dann nur noch einen Alkoholgehalt von 0,1 - 0,2 %). Nachlauf kann immer noch zu Primasprit verarbeitet .QualitätskontrolleEine bei Kleinmengen praktizierte Variante Trennung in Vor-, Mittel- Nachlauf ist Verwendung von 10 gleichgroßen Trinkgläsern (Wodka-Methode), en Volumen zusammen zu erwartn Alkoholmenge entspricht. In sen wird Reihe nach Destillat aufgefangen. Anschließend einzelnen Fraktionen verkostet Inhalt Gläser mit den besten Fraktionen vermischt. Beim Verkosten sollte natürlich nicht gesamte Glas geleert sonn nur eine kleine Probe jeweiligen Fraktion. se wird in einem Schnapsglas mit ungefähr gleichen Menge Wasser verdünnt, da Geschmacksnerven von zu hochprozentigem "betäubt" . Probe sollte nicht zu lange im M verweilen wie ausgespuckt (Methanol!).Fingertest:Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, s man ein, zwei Tropfen auf den sauberen (!) Finger tropfen lässt se dann probiert. Vorher sollte man einen Schluck Wasser trinken, damit n M nicht zu trocken ist, was den Geschmackssinn beeinträchtigen würde. Geschmackssinn ist für se Methode erstaunlicherweise empfindliche genug. so aufgenommene Alkoholmenge ist so gering, s es noch nicht zur störn Betäubung Geschmacksnerven kommt. Faustregel: ersten knapp 10% zu erwartn Alkoholmenge ergeben den Vorlauf.Zuckerzusatz bzw. Aufspritten MaischeFür den nicht kommerziellen Hausgebr können Verfahren zur Aromamaximierung angewt , bei Verwendung einer einfachen Pot Still zweimalige Destillation vermeiden. Schaut man sich Siedekurven an, ist erste Destillat um so alkoholhaltiger, je höher ursprüngliche Alkoholgehalt in Maische ist. Um zur maximalen Aromagewinnung den zweiten Brennvorgang zu vermeiden, also Ausgangsstoff mit Gehalten > 13 - 15% höher recht hochprozentig ausfallen. kann zwei verschiedene Möglichkeiten erreicht :1. erste Verfahren ist bei kommerziellen Edelbrandherstellung nicht nur verpönt, sonn nicht ohne Gr strikt verboten, da es Alkoholausbeute aus steuerlicher Sicht unzulässig erhöht dem Ken zudem ein qualitativ hochwertiges Produkt vorgaukelt. Ke zahlt immerhin viel Geld für den Schnaps, will dann den Schnaps aus dem jeweiligen Rohstoff nicht aus Industriezucker hergestellt haben. Aus dem Gr sind maximal zulässigen Ausbeutesätze entstanden, kontrolliert so verhinn, s eine o ane Kilo Zucker aus versehen in Maische landet. Maische wird mit soviel Zucker versetzt, s Alkoholgehalt Maische nach vollständigenVergärung se nötigen Mindestgehalte steigt. Um se Gehalte zu erzeugen, ist zudem Verwendung spezieller, stark alkoholresistenter Hefen nötig. Rassen Sherry, Portwein o Turbohefe erzeugen vertragen Gehalte von 16 - 20%.Nachteil ses Verfahrens ist, Aromen allein verstärkte Gärung damit verbener CO2-Entwicklung "ausgeblasen" können. Außerdem kann es sein, s benötigte Hefe von spezifischen Bukettentwicklung her nicht optimal zum jeweiligen Rohstoff passt. Gerade Turbohefe wird in ser Hinsicht sehr kontrovers diskutiert.2. zweite Verfahren wird in kommerziellen Spirituosenproduktion er angewt, als man es zunächst für möglich halten würde. Im Prinzip ist ses Verfahren eine Kombination aus Maische- Geistdestillation.Hier wird vergorene Maische vor Destillation mit zusätzlichem Alkohol aufgesprittet. So erhält man bei möglichst hoher Alkoholkonzentration im Destillat maximale Aromaausbeute. Zum sogenannten Aufspritten setzt man Maische den Alkohol in benötigten Menge als Primasprit o aner geschmacksneutraler zu. Es können aber sortenreine Destillate zugesetzt . Einige nicht ganz unbekannte Weinbrandhersteller beziehen so behandelten Weißwein für Weiterverarbeitung zu Weinbrand, da lagerfähiger wird, falls er nicht sofort verarbeitet kann.Aber Zusetzen gesammelter Nächläufe vorheriger Abtriebe zu zu destilliern Maische, wie es in Obstbrandherstellung (vor allem bei Williams) o bei Kleinstbrennereien in Charente (Cognac) üblich ist, ist eine des Aufsprittens. Zu erwähnen sind in sem Zusammenhang noch recht gehaltvollen Weinspezialitäten Portwein Sherry, ebenfalls für den Gärstop aufgesprittet . Bei sen Weinen erreicht man eine hohe Restsüße Unterbrechung des Gärprozesses. Ihr Alkoholgehalt steigt den Mindest-Alkoholgehalt, für Liköre gefort wird.in weiterer Vorteil des Aufsprittens ist, s Maische so eine e Lagerfähigkeit erhält man dann brennen kann, wenn es Kapazität o Zeit erlaubt.Bevor Maische aufgesprittet wird, sollte Hauptgärung allerdings vollständig abgeschlossen sein, damit vergärbare Zucker so vollständig wie möglich umgesetzt ist. Eventuell erweist es sich als günstig, Maische noch 2 - 4 Wochen vor dem Aufspritten zu lagern, damit sich noch einige Gäraromen Abbau, Veresterung Freisetzung entwickeln können. arum Eigenbau einer Destille? Will man hochprozentige alkoholische Getränke in Heimproduktion herstellen, bieten sich für Anschaffung einer Destille mehrere Möglichkeiten: Zum einen gibt es den Destillierapparat aus Glas, den man aus dem Chemieunterricht in Schule kennt im Chemiefachhandel zu erwerben ist. Je nach Leistung Ausstattung kostet so ein Gerät zwischen 150,- 500,- Euro. in Regel mit max. 0,5 - 1 l geringeFassungsvermögen des Kolbens ist nachteilig; vor allem dann, wenn man Maische brennen will. Weiterhin ist Erwerb im Fachhandel Privatpersonen nicht o nur erschwert möglich.Es gibt zudem zwei Varianten Verbindung einzelnen Komponenten: Glasschliff bzw. Korken aus Kork, Silikon o Gummi.Korkverbindungen, egal welches Material, sind zwar relativ günstig, aber von den Alkoholdämpfen angegriffen, altern schnell setzen unangenehm schmeck Stoffe frei.Für Herstellung von trinkbaren Spirituosen sind daher Glasdestillen mit Schliffverbindungen erste, lei aber teuerste Wahl. zweite Möglichkeit bietet Erwerb einer "echten" Destille im Fachhandel für Branntweinproduktion. Ein kleines Tischgerät mit 2 l Inhalt sieht zwar richtig chick aus; koste dann allerdings schon - je nach Aufwand - locker 200 - 500,- Euro.Außerdem sollte man sich nicht wunn, wenn man plötzlich Besuch vom Hauptzollamt bekommt, sich erkigen will, was man mit Destille vorhat. Moonshining (nicht genehmigtes Schnapsbrennen, Schwarzbrennen) ist in Regel illegal, daher sind Hersteller Vertreiber verpflichtet, Hauptzollamt den Verkauf zu inieren. Käufer dann innerhalb von drei Tagen Destille beim Hauptzollamt melden - sonst bekommt er unerwünschten Besuch mit den entsprechn unangenehmen Folgen...In Österreich sind Destillen bis 2 Liter, in Italien bis fünf Liter in Deutschland bis 0,5 Liter zugelassen. In Schweiz ist grsätzlich jede Destille meldepflichtig.Destillen mit einer Brennblasengröße zwischen 0,5 5 l dürfen in Deutschland anscheinend haupt nicht betrieben ; >5 l gelten als gewerblich sind damit grsätzlich meldepflichtig, egal ob man damit Schnaps brennt o nur Aromen destilliert (zur rechtlichen Lage kann ich allerdings nichts genaueres sagen; mein juristisches Halbwissen hierzu basiert mehr auf Hörensagen...).In Österreich gilt Hausbrennrecht, d.h. man kann als Stoffbesitzer (!) einige Liter (Menge ist Beslandabhängig) für den Eigenbedarf nicht für kommerzielle Verwertung brennen. In Deutschland darf eigentlich nur zu Prüfzwecken gebrannt , erhaltene Destillat ist jedoch sofort zu verwerfen zu vernichten bzw. zu dem Rückstand wie zu zuführen.Im Klartext: In Deutschland ist nicht genehmigte Branntweinherstellung grsätzlich verboten!Als günstige Alternative zum Kauf bietet sich Selbstbau einer Destille an, dann, je nach handwerklichem Vermögen Geldbeutel, mehr o weniger aufwendig ausfallen kann. Einfache Brennanlagen bestehen lediglich aus Brennblase (Kessel), mehr o weniger ausgeprägtem Helm, Steigrohr Kühler. Aber hier gilt, Destillen mit einem Brennvolumen > 0,5 l in Deutschland, > 2 l in Österreich > 5 l in Italien angemeldet . In Schweiz gilt grsätzlich, unabhängig von Brennblasengröße, eine Anmeldepflicht.Ich beschreibe hier den Bau einer Destille mit einem einfachen Steigrohr ohne Verstärker. se lässt sich mit einfachen Mitteln realisieren, im normalen Haushaltswarenladen im Baumarkt zu bekommen sind maximal 50 - 70 EUR kosten.Wahl des Destillen-Typs für den Eigenbau, Bauanleitung für eine DestilleZum Bau stehen zwei für den Hobbybrenner einfach realisierbare Varianten von Destillen zur Auswahl:1. Eine einfache Topfdestille (pot still), bei Kühler einfach nur Steigrohr / Geistrohr mit Brennblase verben ist 2. Eine Rückflussdestille (Reflux-Destille), bei Steigrohr als Rückflusskühler mit aktiver Wasserkühlung eventuell mit Füllkörpern konstruiert ist, eine schärfere Trennung einzelnen Dampfkomponenten ermöglicht. Entscheidung sollte bei Absinthherstellung zugunsten Topfdestille ausfallen, da wir eine maximale Ausbeute an ätherischen Ölen erreichen wollen. Für Absinth-Herstellung wird eine Destille benötigt, ein optimales destillieren ätherischer Öle ermöglicht, d.h. auf eine starke Trennung einzelnen Komponenten wird nicht so viel Wert gelegt. Ganz im Gegenteil, da kein Treibstoff sonn ein Genussmittel mit möglichst viel Aroma hergestellt soll, darf Trennung nur so gering wie möglich ausfallen. Eine Refluxdestille führt aufgr schärferen Trennung Dampfkomponenten zu unerwünschten Aromaverlusten. Aus dem Gre Edelbrände heute noch in einfachsten Destillen gebrannt.(In Österreich sind z.B. beim Hausbrennrecht nur einfache Destillen erlaubt.)Weiterhin benötigt man für Konstruktion Rückflussdestille idealerweise Rohre mit einem messer > 22 mm entsprechn Verbindungsstücke Flansche, nicht mehr so einfach im Baumarkt erhältlich sind Sache deutlich verteuern.Möchte man Destille flexibler gestalten, d.h. zum einen soll sie mal eine gute Trennung ermöglichen, zum anen aber will man mal aromaschonend brennen, kann man Steigrohr relativ lang ausfallen lassen (> 1 m mehr). So erreicht es eine Rückflusskühler-ähnliche Wirkung, da es Länge schon viel Wärme an Umgebung abführt damit Dampfgemisch vorkühlt. Eventuell kann es noch mit Kupferringen (abgesägte Rohrstücke - vergleiche mit Raschigringen) o Kupferspänen als Füllkörper gefüllt , Fläche, an sich Dampfgleichgewichte einstellen, vergrößern. se Füllkörperdestillation ist besons effektiv bei Trennung von Dampfgemischen. große Kupferoberfläche Füllkörper wirkt zudem als Cyanidabschei zur Reduzierung des Ethylcarbamates führen zu fettsäureärmeren Destillaten, lt. einer Untersuchung [l003, l004] sensorisch deutlich bevorzugt .oll aromaschonen gebrannt , se Vorkühlung unterben Füllkörper entfernt . Dazu wird es zur Wärmeisolierung mit Lappen anschließend mit Alufolie als äußere Schicht umwickelt.Noch eleganter wäre es, wenn Steigrohr variabel in Länge o mit einem Rückflusskühler austauschbar ist. Dem Selbstbau einer Destille stehen viele Varianten offen. Professionelle Destillen bieten Möglichkeit, s Kolonnen wahlweise zu- o abgeschaltet können.Weiter ist zu beachten, s bei Destillation von Maische anen Rohstoffen unter Verwendung einer einfachen Destille zweimal destilliert , da sonst eine ungenüg Trennung von Methanol, Fuselölen anen unangenehmen Nebenprodukten zum erwünschten Ethanol vorliegt. s mindeste, was einen sonst erwartet, ist ein dicker Schädel am nächsten Morgen.Wahl des Kühlertyps Wahl fällt auf den Mantelrohrkühler mit Gegenstromprinzip.Schlangenkühler, als Non-Plus-Ultra des Kühlerbaus angepriesen , besitzen nach meiner Meinung nur noch einen nostalgischen, ästhetischen Wert.Ein Mantelrohrkühler ist mindestens ebenso effektiv in Kühlung wie ein Schlangenkühler , vorausgesetzt man stellt den fluss richtig ein, genauso, wenn nicht sogar noch wassersparen. Nicht ohne Gr Rohrkühler bei gewerblichen Brennereien bevorzugt. Mantelrohrkühler ermöglicht zudem eine gezielte Temperaturführung des Destillates. Z.B. Whisky sollte den Kühler handwarm verlassen, während aromareiche Obstbrände eher unter Zimmertemperatur (< 15°C) gekühlt sollten. Für se Anforung ist er nach meiner Meinung sogar deutlich geeignet als klassische Schlangenkühler im Fass o Bottich, da erwünschte Temperatur Kühlwassereintrittstemperatur vorgegeben Gegenstromprinzip optimal gewährleistet wird. Aber flussmenge kann Temperatur gesteuert .Wer mehr Aufwand betreiben möchte, kann außerdem noch einen Maischevorwärmer bauen, mit dem er Abwärme noch nutzen kann. Maischevorwärmer ist ein Wärmetauscher, vom erhitzten Kühlwasser flossen weitere Maische vorwärmt, anschließend abgetrieben soll. ser Vorwärmer erhöht dabei nicht nur Energieausnutzung damit den Wirkungsgrad, sonn reduziert etwas den Vorlauf.Ein weiterer, eindeutiger Vorteil des Mantelrohrkühlers für den Eigenbau ist zudem einfache Konstruktion, da man Kupferrohr nicht aufwendig biegen . Er besteht lediglich zwei ineinan geschobenen Kupferrohre unterschiedlichen messers, wobei äußere mit Wasser flossen innere als Fortsetzung des Geistrohres Kondensationsrohr ist.Weiterhin bietet Mantelrohrkühlers gegen dem Schlangenkühler eine e Reinigungsmöglichkeit im Falle einer Verschmutzung. Man brt dazu nur an einer Schnur eine Bürste ziehen, während bei einem Schlangenkühler zu einer Lebensaufgabe kann, falls ser verdreckt ist. ist schnell passiert, wenn schäum Maische mal wie gekocht ist o Destille in rohstoffreien Zeit mehrere Monate lang unbenutzt im Keller herumstand.Rohrquerschnitte -längenAls Steigrohr ist unbedingt ein Rohr mit großem messer zu wählen (mind. 22 mm), um Dampfgeschwindigkeit nicht zu hoch zu lassen. Sind Rohre zu eng dimensioniert, ist mit einem erhöhten Strömungswistand damit einer Druckerhöhung in Brennblase zu rechnen.In einem Forum habe ich mal einen Beitrag von einem Hobbybastler -brenner gelesen, sich eine 40 l -Destille gebastelt für den Schlangenkühler 18 Meter (!) 15mm-Rohr verwt hat. Bei Inbetriebname wunte er sich, s sein Gerät zu spucken anfing... Ein ähnlicher Fall wird von einem östrerreichischen Gutachter berichtet, wo ein angeblich uneffektiver Tellerkühler eine viel zu lange Schlange mit einem viel zu geringen Querschnitt ausgetauscht wurde Betreiber sich sein Haus sprengte. erhöhte Druck kann im harmlosesten Fall dazu führen, s es zu Dampfverlusten kommt, da Kesseldichtung ihre Wirksamkeit verliert Alkoholdampf dort austritt. Neben den Verlusten ist dann wegen Alkoholdämpfe mit einer erhöhten Brand- Explosionsgefahr zu rechnen.Bedenke (!):Wenn 10 Liter 10%iger Maische innerhalb einer Ste abgetrieben wird, in sem Zeitraum schlagsmäßig ca. 2 - 3m² Dampf erzeugt, sich Rohre quetschen . Bei einem 22 mm-Rohr kann Dampfgeschwindigkeit dann aus 2 m/s kurzfristig sogar deutlich mehr betragen. Kleinere Rohrquerschnitte nicht optimale Dampfführungen erhöhen Geschwindigkeit damit den Druck in Anlage ( Geschwindigkeit nimmt mit dem Quadrat des Querschnittes zu bzw. ab; Druckdifferenz sogar mit vierten Potenz!). Anlage neigt dann zum spucken. Es sollen Auswirkungen aufs Destillat bemerkbar sein; kann jedoch eher in Reich Fabeln verwiesen , wenn Rohrquerschnitte Umlenkungen nicht extrem schmal ausgeführt .Bei größeren Destillen kann man anhand Konstruktion den Umstand nachvollziehen: Helm, Steigrohr Geistrohr verjüngen sich kontinuierlich Richtung Kühler. Um Strömungsverluste zu verringern Knicke in Dampfführung weitgehend vermieden. lässt aber annehmen, s, wenn messer des Steigrohres nicht allzu groß ist, es Qualität des Brandes kaum beeinflussen dürfte, da Dampf schneller in Geistrohr den Kühler ge ist, als er im Steigrohr kondensieren Gleichgewichte ausbilden kann. gilt vor allem dann, wenn Steigrohr zudem noch wärmeisoliert ist. Kolonnen ane Verstärkereinrichtungen sind als Rohre mit großem Querschnitt aufzufassen, z.T. noch extra gekühlt . Sie erniedrigen so Dampfgeschwindigkeit können somit den Stoffaustauschwistand für den Stofftransport in Dampfphase in Flüssigkeitsphase erniedrigen, da mehr Zeit zur Verfügung steht, Gleichgewichte einzustellen.Zur Kühlerdimensionierung kann man für Kondensationsrohrfläche ca. 1 - 1,5-fache beheiztem Brennblasenfläche (Topfboden) annehmen. Eine ane Faustel schlägt Kühlerlänge nach Heizleistung: 0,5-0,75 m 15 mm Rohr pro 1 kW Heizleistung. Dickere Rohrkühler sollten allerdings se Längenwerte nicht unterschreiten, da sonst Seele des Dampfstromes eventuell keinen Kontakt mit Rohrwand findet. Dünnere Rohre sind zu vermeiden, da Kühler länger Strömungswistände höher ausfallen, was zu druck im Kessel Verlusten führt (s.o.). hier kann es dann zu einer unvollständigen Kondensation kommen.MaterialwahlBrennblaseBei Gärung enstehen minwertige Aromastoffe, zum Teil auf Schwefelbasis. Erfahrung soll gezeigt haben, es vorteilhaft ist, wenn Brennblase, Helm Steigrohr in dem Bereich, in dem Destillat wie in Blase zurückfließen kann, aus Kupfer bestehen. Kupfer soll als Katalysator wirken, indem es etwas an Oberfläche oxirt se Kupferoxide Schwefel- Cyanid-, Alkanal- etc. Verbindungen spalten, oxiren, binden somit zerstören.Schwefel wird als CuS geben. Blankes Kupfer soll vermutlich Komplexbildung freigesetzter Cu-Ionen eine bind Wirkung auf Cyanide besitzen Entstehung von Ethylcarbamat vorbeugen.Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, s Kupfer Brennblase, des Steig- Geistrohres des Kühlers wirklich so einen großen Einfluss auf Destillat haben soll, da sich keine allzu großen Mengen an CuO bilden dürften. Schon gar nicht während Destillation, da in Brennblase, Helm, Steig- Geistrohr Kühler während Destillation reduzier Bedingungen herrschen. Zudem soll Kupfer bei Cyanidbindung möglichst sehr blank vorliegen, was wieum nicht gewährleistet kann; leichte Verunreinigungen, vor allem Fettsäuren, sollen schon massiv stören. kleine Mengen an geschmacksbeeinflussn CuO vorligen, gleichzeitig aber es möglichst blank sein soll, ist ein Wispruch verweist den Einfluß des Kupfers von Brennblase Steigrohr mehr in Reich Fabeln.as Binden organischer Säuren aner Verbindungen in von Kupfersalzen wird zwar statt finden. Um eine geschmacksvernde Wirkung zu erzielen müssten solche Kupfermengen in Schlempe anreichern, s Brennblase nach einigen Bränden sich aufgelöst haben Schlempe aufgr des erhöhten Schwermetallgehaltes sich nicht mehr als Viehfutter eignen dürfte. allerdings ist in keiner mir bekannten Literaturquelle beschrieben worden.Für Vermeidung von Ethylcarbamat gibt es zudem spezielle Präparate auf Cu-Salz-Basis, Maische vor Destillation im deutlich stöchiometrischen Verhältnis von 30:1 (!) zugegeben , um freigesetzte Blausäure als Kupferkomplex zu binden.Lediglich ein Kupferkatalysator wird einen nicht unwesentlichen Einfluss auf Destillat besitzen. Hier allerdings ein Kupferkörper mit einer großen Oberfläche vorliegen, dann einer Füllkörperdestillation entspricht. Für Reduzierung von Ethylcarbamat Kupfer eine blanke, saubere Oberfläche besitzen. ser Katalysator praktisch nach jedem Brennen gereinigt gespült .Um eine Wirkung als dampfwistanhöhn Füllkörper zu vermeiden, kann es sinnvoll sein, den Kupferkatalysator im absteign Teil Destille einzubringen, damit Aromen nicht vor dem Geistrohr kondensieren in Brennblase zurück gelangen.Wenn Destillen heute noch aus Kupfer gefertigt hat meiner Meinung nach eher, wie beim Schlangenkühler , einen ästhetischen nostalgischen Wert, nicht aber einen technischen. eindeutige unbestrittene Vorteil des Kupfers ist natürlich seine wesentlich höhere Wärmeleitfähigkeit, für eine e Wärmeverteilung sorgt. Allerdings sind monen Edelstahltöpfe heute mit Sandwitchböden mit Alu- o Kupferkern ausgestattet, sen Nachteil etwas kompensieren.Wichtiger für Qualität eines Brandes - ist im Gegensatz zu vielen, nicht tot zu kriegn Mythen sogar wissenschaftlich bewiesen - ist ein moates, nicht zu schnelles Abdestillieren, eine optimale Trennung gewährleistet.Interessant sind Töpfe, einen Siebeinsatz besitzen, bei Maischedestillation o Gewinnung ätherischer Öle von Vorteil ist. Reinigung Destille sollte zudem immer zwischen den einzelnen Sorten-Bränden zwischen Rau- Feinbrand erfolgen, damit Destillate sich nicht gegenseitig geschmacklich beeinflussen.Mein Vorschlag basiert daher auf einen Edelstahl-Kochtopf, zudem als Spaghetti-Topf-Angebot in Lebensmitteldiscountern leichter zu beziehen ist. Wichtig ist, s Topfdeckel aus Edelstahl nicht, wie es in Mode gekommen ist, aus Glas besteht.Steigrohr, Geistrohr KühlerSteigrohr, Geistrohr Kühler weiterhin aus Kupferrohr konstruiert, im Baumarkt in Sanitärabteilung mit allen benötigten Anlötteilen zu beziehen sehr gut zu verarbeiten ist.er auf vermeindlich geschmacksvernde Wirkung des Kupfers nicht verzichten will, kann den Steigrohrquerschnitt etwas größer wählen mit Kupferringen aus kleingesägten Kupferrohr befüllen. Da erhält man gleichzeitig eine Füllkörperkolonne, eine e Trennung ermöglicht zudem wirksam schädliche Bestandteile reduziert. Allerdings ist dabei zu beachten, s Destillate dann weniger aromareich ausfallen. Als weiteres günstiges Material für Füllkörperkolonne eignen sich z.B. Topfreiniger aus Edelstahlspänen.HelmAus konstruktionstechnischen Gründen verzichte ich auf den Helm. Meiner Meinung nach ist seine primäre Aufgabe Schaumsammeln. Eine Geschmacksbeeinflussung wird Verwendun eines Helms m.E. kaum erreicht. Likörzucker In Spirituosenherstellung wird Zucker nicht nur bei Gärung zur Ethanolerzeugung benötigt. nach Destillation können Zucker daraus hergestellte Substanzen eine wichtige Rolle spielen, Destillate geschmacklich farblich abren.Es kommen dabei hauptsächlich folg Zuckerprodukte zum Einsatz:Invertzucker Glukosesirup Karamell Zuckercouleur Zuckeraustauschstoffe Invertzuckercopyrights by cholec Viele Liköre, Kräuterextrakte Aufgesetzte aus geschmacklichen Gründen mit Zucker versetzt.copyrights by cholecDa Zucker einen nichtflüchtigen Bestandteil darstellt, ist es sinnlos, ihn vor einer eventuell erforlichen Destillation zuzugeben, wenn er nicht mit vergoren soll. In Brennblase würde ser nur karamelisieren Zersetzungsprodukte erzeugen, den Stoff verben Destille gravierend verunreinigen. copRTHyrights by cholec zum Teil sehr viskose Konsistenz vieler Liköre läßt richtigerweise vermuten, hier mit relativ hohen Gehalten an Zucker gearbeitet wird.Es verbietet sich aber Verwendung von normalem Industriezucker, da ser in den benötigten Mengen auskristallisieren würde. Getränkeindustrie verwt daher eine bestimmte Zuckerart, den Glukosesirup, bei dem Problem des Auskristallisierens nicht auftritt. Glukosesirup ist für den Hausgebr normalerweise nicht so einfach zugänglich. Für den Heimbedarf bietet sich aber als Ersatz sogenannte Invertzucker an, aus dem Chemieunterricht als Kunsthonig bekannt ist den man mit einfachen Mitteln selber herstellen kann:Man benötigt 400 g Kristallzucker (normaler Industriezucker, Saccharose bzw. Haushaltszucker) 200 ml Wasser 1/2 TL Milch- o Zitronensäure 1/2 TL Soda bzw. Natron (dann aber etwas mehr!) Zucker Säure im Wasser gelöst ganze gaaanz langsam (!) vorsichtig bis zum Kochen erhitzt.Unter Rühren wird solange gekocht, bis Sirup eine Temperatur von 108 - 110 °C ereicht. Höhere Temperaturen > 140°C lassen den Zucker karamelisieren eine dunkle Farbe annehmen ( Zuckercoleur ), sich zum Einfärben Spirituosen eignet.Experimentieren ist hier angebracht! Säure spaltet den Zucker katalytisch in seine kleinsten Einheiten. Anschliessend wird unter Umrühren zur Neutralisierung Säure Soda o Natron zugesetzt. Allerdings kann, je nach Geschmack, se weggelassen . Gerade bei fruchtigen Likören verleiht Säure ein etwas frischeres Aroma e Haltbarkeit. Eventuell kann Invertzucker mit etwas Glycerin versetzt (1 Teelöffel/100 ml).ser Invertzucker besitzt nach dem Erkalten eine honigartige Konsistenz.(GlukosesirupIn Lebensmittelindustrie verwte Zucker ist Glukosesirup. sen kann man selbst herstellen:Für ca. 100 ml Glukosesirup 64 Gramm Traubenzucker, 36 ml Wasser einen Teelöffel Glycerin aufgekocht insterile Gläserabgefüllt. copyrigSRTHJSRHZJhts by cholec Kommt es zur Kristallisation, Gläser nur wie in heißes Wasser gelegt .Obwohl sich Traubenzucker eine stärkere Süßkraft auszeichnet ist aus Kostengründen Glukosesirup für den Heimanwen weniger zu empfehlen.KaramelKaramel ist ein Zersetzungsprodukt einer konzentrierten auf mind. 142 °C - 147°C gekochten Zuckerlösung. Stärkere Braunfärbung für den sogenannten starken Bruch erreicht man weiteres Erhitzen auf 180 - 200°C.copyrSFTGHSRHZJights by cholec so entsteh braune Masse besitzt ein charakteristisches Röstaroma wird nach dem Erkalten hart, sichtig, spröde glasartig (= starker Bruch), für Speiseeis, Cremes, Sahne Krokant verwt kann. Karamel ist ein beliebter Zusatz für Emulsionsliköre.Grrezept: Zucker: 86 - 80 % Saccharose (Haushaltszucker) 14 - 24 % Traubenzucker, je nach erwünschter Konsistenz Wasserzusatz berechnet sich aus Zuckermenge * 0,3 - 0,35.Arbeitsschritte: Zucker, Wasser Traubenzucker kochen copyrights by cholec- während des Kochens mehrmals abschäumen copyrights by cholec- unter Temperaturkontrolle weiterkochen bis mind. 142 °C - 147°C copyrights by cholec- im kaltem Wasserbad abschrecken bis keine Blasen mehr auf ocopyrights by cholec- mit kaltem Wasser zu einer sirupartigen Konsitenz verrühren (Vorsicht! Masse zuerst etwas abkühlen lassen.)copyrights by cholec- in eine eingeölte o auf eine kalte Mamor- o Metallplatte gießen, verarbeiten, en, Blasen, Ziehen erkalten lassen Kompakte Karamellstücke mit weniger Traubenzucker, filigranere Stücke, gezogen o geblasen , mit mehr Traubenzucker hergestellt.copyrighEGFwegfts by cholecarben können bei ca. 130 °C zugeben , Aromen erst in Abkühlphase während Weiterverarbeitung. Auf den Wasserzusatz kann verzichtet ; Zucker schmilzt so ab 135°C. Wasserzusatz lässt aber bei Temperaturführung eine e Kontrolle zu, da Verdampfungsenthalpie des Wassers Temperaturanstig Lösung moater ausfällt Masse nicht so schnell hitzt.copyrights by cholecBei Karamelisierung erfolgt keine Maillard-Reaktion (Krustenbräune). se kann jedoch Zusatz eiweißhaltiger Stoffe wie z.B. Sahne erreicht , zu einem würzigen, süßen Aroma führen (Karamelbonbons).Zuckercoleur (Zuckerkulör) Zuckercoleur ist ein natürlicher, nicht süß schmecken Farbstoff aus Zucker, sich ab 155°C bildet. Zucker zerfällt ab ser Temperatur es entstehen braune bis schwarze, nicht mehr süß schmeck Zersetzungsprodukte. copyrights by cholec Braunfärbung vieler Lebensmittel, sich beim Kochen, Braten Backen ergibt, ist eine ähnliche Entstehungsweise Zersetzungsreaktionen organischer Materialien. Bei Anwesenheit von Eiweißstoffen erfolgt Maillard-Reaktion, für Krustenbräunung Entwicklung verschiedener rösttypischer Aromastoffe verantwortlich ist. copyrights by cholecZuckercoleur hat eine allgemeine Zulassung wird zum Färben von Lebensmitteln verwt wird in verschiedenen Handelstypen in den Verkehr gebracht:einfaches Zuckerkulör (E 150a)copyrightzukms by cholecSulfitlaugen-Zuckerkulör (E 150 b)copyrigdtzujhts by cholecAmmoniak-Zuckerkulör (E 150 c)copyrights by cholecAmmonsulfit-Zuckerkulör (E 150 d)codghzpyrsrthjights by cholecMit Zuckercoleur wird Farbe abgeglichen um bei z.B. veschnittenen (blt) Whiskys eine gleichmäßige, produktionsjahrunabhängige Färbung hin zu bekommen. Eine dunklere Zuckercoleur erreichte Färbung gaukelt eine längere Fasslagerung vor. Zuckercoleur als Färbemittel in Whikyproduktion war zwar eine lange Zeit quasi offiziell verpönt, da es angeblich zur Beeinträchtigung des Geschmacks kommen kann. Einsatz zeigt sich aber spätestens nach EU-Verordnung zur Kennzeichnung Verwten Inhaltsstoffe von Lebensmitteln. Laut Deklaration auf den Etiketten ist Zusatz von Zuckercoleur ein gängiges Verfahren. bei Rum anen Spirituosen wird beim Farbabgleich in den Destillerien mit Zuckercouleur nachgeholfen.carthopyrights by cholecAnmerkung: Farbabgleich kann als Irreführung betrachtet - soll aber je für sich selbst entscheiden. Große Namen stehen aber für eine jahr- jahrzehntelange konstante Qualität, nicht ohne solche Tricks zu erreichen ist. Wem nicht passt, sollte auf Single Malts eines Jahrgangs zurückgreifen - sind Individualisten unter den Whiskys mit eigener Färbung es verbietet sich daher Einsatz (moralisch, nicht rechtlich!) solcher Mellowing-Mittelchen.Feine Zungen könnten bei Whiky vielleicht im Direktvergleich den Zuckercoleur herausschmecken; s ser sich aber negativ bemerkbar macht, wage ich zu bezweifeln. natürliche Braunfärbung Fasslagerung ist schließlich auf karamell- zuckerkulörartige Stoffe zurück zu führen, beim Ausbrennen Fässer im Holz Zersetzung zuckerhaltiger Stoffe entstehen.Zuckeraustauschstoffe (Süßstoffe) oprjwrzjyrights by cholecsiehe Likörrezepte copyrigrthjhts by cholecDa es sich bei Spirituosen allgemein schon den Alkoholgehal um recht kalorienreiche Genussmittel handelt, ist es meines erachtens völlig egal, ob man Verwendung von normalem Zucker Getränke noch unverträglicher macht. Auf Zuckeraustauschstoffe kann meiner Meinung nach verzichtet . Kessel bzw. Brennblase Brennblase Als Kessel nt ein möglichst großer Edelstahl-Kochtopf (Spaghetti-Topf) mit ca. 5 - 10 l Fassungsvermögen Edelstahl-Deckel. lei in Mode gekommenen Glasdeckel sind schlecht zu bearbeiten schließen nicht dicht.Anregung:Nachteil des Selbstbaukessels aus einem einfachen Topf ist, s festen Bestandteile Maische aufgr Einwandigkeit beim Schnapsbrennen zum Anbrennen neigen. Vielleicht kann man Problem umgehen, wenn man als Brennblase einen Dampfentsafter o Dampfkochtopf nimmt, wo festen Bestandteile Maische im Fruchtkorb o Saftauffangbehälter bzw. ins Kochsieb gefüllt . flüssige Teil kommt in den Wasserbehälter. Dampfentsafter müsste allerdings gut wärmeisoliert , da Wirkungsgrad gering ausfallen dürfte. Prozess würde wahrscheinlich einer Wasserdampfdestillation ähneln, wobei Kondensat im Auffangehälter bei einer zweiten Destillation mit verwt sollte.Alternativ kann ein Sieb aus Edelstahl o Kupfer Maische vom Topfboden trennen. Hierzu gibt es Töpfe mit passm Dämpfeinsatz.Alte Einmachtöpfe besitzen zwar in Regel ein größeres Fassungsvermögen haben für Thermometeraufnahme eine Bohrung im Deckel vorgefertigt, leiden aber an dem Nachteil, sie weniger dicht schließen emailiert sind, wo sie mechanisch empfindlich beschädigte Emaile eine erhöhte Neigung zur Korrosion aufweist. Deckel (Helm)In den Deckel wird eine Bohrung eingebracht, so groß ist, Schraubflansch des Steigrohres passt ser dort festgeschraubt kann.Da Deckel in Regel nicht besons dicht schließen, ist noch eine Dichtung erforlich, auf den Topfrand gelegt wird, bevor Topf geschlossen wird. se Dichtung wird aus einem Stück Baumwolltuch passend für den Topf herausgeschnitten, leicht angefeuchtet auf den Topfrand gelegt.ür den Flansch schneidet man ebenfalls aus einem Baumwolltuch eine Dichtung aus.!!!Auf Gummi- Kunststoffdichtungen sollte man generell verzichten, da se Materialien Alkoholdämpfe angegriffen , sich zersetzen schlechte Geschmacksstoffe freisetzen.!!!Im südeuropäischen Raum bei den Moonshinern in den USA wurde bzw. wird immer noch mit Wasser breiig angerührtes Roggenmehl als Dichtmasse verwt. Flansch des Steigrohres sollte zum Deckel hin abgedichtet werde (4). Hier nt Dichtung vor allem zur Vermeidung des Metall-Metall-Kontaktes, Ausbildung einer lokalen Zelle zur erhöhten Korrosion führt. Erfahrungen haben aber gezeigt, s, wenn Anlage nicht gerade permanent betrieben wird, Korrosion eher eine untergeordnete Rolle spielt. Deckel wird dann mit Gummibänn an den Topfgriffen festgezurrt. Aus Sicherheitsgründen sollte eine Verschraubung nicht vorgenommen , da eventuell entsteh drücke bei Verstopfung von Steigrohr o Kühler nicht abgebaut können Gefahr Kesselexplosion besteht. Beschweren des Deckels reicht aus.Dichtung Brennblase Aufbau Bauplan Destille1 Topfwand Deckel Dichtung FlanschVorschläge weiterer Konstruktionsdetails:Einbau eines Sichtfensters mit Möglichkeit Beleuchtung zur Beobachtung MaischeEinbau eines Maische-Thermometers zur Temperaturkontrolle Maische (wichtig für Aufheizphase) Steigrohr / Geistrohr Kühler Kühler ist als Mantelrohrkühler ausgelegt.Aus Bequemlichkeit Kostenminimierung habe ich es vorgezogen, den Kühler Steigrohr / Geistrohr als eine Einheit zu konstruieren, was allerdings Reinigungsarbeiten erschwert. Mit ein bisschen Geschick sollte sich aber eine zerlegbare Variante bauen lassen.Da Material Kupfer Funktion eines Katalysators bzw. eines Absorbers besitzen soll, schlechte Geschmacksstoffe reduziert bindet, ist bei einer erwünschten hohen Trennung Dampfkomponenten zu legen, ein Teil des Steigrohres mit einem grösseren messer auszulegen, mit Kupferringen (kleingesägtes Kupferrohr) gefüllt wird. vergrößert Oberfläche damit den Umsatz.Nebenbei hat se Konstruktion den Vorteil, Wasser- Alkoholdampf getrennt Destillat einen höheren Alkoholgehalt erreicht. In Chemie sogenannte Raschigringe bei Füllkörperdestillation mit einer ähnlichen Geometrie dem gleichen Effekt verwt.(Gilt nur, wenn man eine gute Trennung einzelnen Dampfkomponenten erreichen will. se Maßnahmen reduzieren Aroma!) Steigrohr sollte größer sein als Geistrohr, um zu große Druckdifferenzen zu vermeiden. Man bedenken, s beim Abtrieb von z.B. 10 Liter 10%iger Maische ca. 2 - 3m² Dampf produziert . Wird se Menge innerhalb einer Ste gebrannt, erreicht Dampf im 22mm-Rohr eine Geschwindigkeit von ca. 2 m/s, teilweise sogar höher. Kleinere Rohrquerschnitte erhöhen noch mehr Dampfgeschwindigheit somit Druckdifferenz zwischen Kessel Umgebung, was nicht gerade zur Betriebssicherheit beiträgt. In dem Fall ist mit Verlusten zu rechnen, da Dampf teilweise Brennblase ichte Stellen verlässt. Destille neigt dann zum "Spucken".Bei klassischen Destillen kann man sehen s ser Umstand konstruktiv berücksichtigt wurde, indem Querschnitt vom Helm bis zum gang Geistrohr - Kühler Querschnitt Dampfführung kontinuierlich verringert auf strömungstechnisch ungünstige Knicke in Dampfführung verzichtet wurde.orarbeiten: 22 mm-Rohr wird in ein 50 cm, fünf 5 cm ein 1,25 m lange Stücke zersägt. Von dem 15 mm-Rohr wird ein ca. 5 cm langes Stück abgetrennt.Bei den Lötarbeiten ist wegen höheren chemischen Resistenz geringeren Giftigkeit Hartlot zu bevorzugen. Steigrohr / GeistrohrFür Steigrohr wird auf einen Seite des 50 cm langen 22 mm-Rohres ein Schraubflansch angelötet. ses ist für den Anschluß an den Kessel gedacht.An ane Seite kommt T-Stück, seitlich auf 15 mm reduziert. Hier wird 5 cm lange 15 mm-Rohrstückt festgelötet.An ane 22 mm- des T-Stückes wird ein 5 cm langes Stück Rohr mit Schraubflansch angebracht. Auf ses Stück kann Schraubkappe aufgeschraubt . Wird se mit einer Bohrung versehen, kann dort ein Thermometer eingeführt .Ich habe ein elektronisches Bratenthermometer von ****** Elektronik, dessen Thermoelement in einem Edelstahlrohr eingeschlossen ist, was Konstruktion eine sehr gute Stabilität chemische Resistenz verleiht. Kühlerer Kühler kühlt um so effektiver, je länger er ausfällt, d.h. je länger, um so geringer ist Wasserverbr. Weiterhin verläßt Wasser einen längeren Kühler mit einer höheren Temperatur (idealerweise mit fast Dampftemperatur), dann zum Aufheizen weiterer Maische verwt kann (Kupferrohrspirale, ins Maischefass versenkt kann) somit den Energieeinsatz effektiver gestaltet den Zeitaufwand weiterer Destillationen verkürzt. Nebenbei Vorwärmung leichtflüchtige, negative Bestandteile reduziert. Kühler sollte zudem in Länge nicht unter einem Meter ausfallen, da sonst nicht mehr für ausreichn Kontakt des Dampfes mit Rohrwand gesorgt wäre. Nach meiner Erfahrung reichen 1 - 1,5 m für Größe Destille aber völlig aus. Kühler wird nach seiner Fertigstellung mit dem Winkelstück an seitlich aus dem Steigrohr herausgeführte 15 mm-Rohr angeschlossen.Für den Kühler beiden auflötbaren Kupferendkappen möglichst zentrisch mit 15 mm-Bohrungen versehen (genaue Anpassung an 15 mm-Rohr) se auf jeweils einem 5 cm langem Stück 22mm-Rohr aufgelötet. beiden anen 5 cm-Stücke mit den Schraubflanschen versehen. An 1,25 m lange 22 mm-Rohr an beiden n se T-Stücke angelötet. An seitliche Abführung T-Stücke kommen Rohrstücke mit den Schraubflanschen; Rohrstücke mit den aufgebohrten Endkappen bilden axiale Verlängerung des Hauptrohres. Bohrungen Endkappen wird jetzt 15 mm-Rohr in 22-Rohr geschoben mit den Endkappen dicht verlötet. 15 mm-Rohr bildet Kondensrohr, während 22 mm-Rohr als Mantelrohr für Kühlwasserführung nt.An Schraubflansche Schlanschlüsse angeschraubt. Kühleraufbau (schematisch):Kühleraufbau Aufbau Bauplan Destilleführung des Kondensrohres (1) wasserführ Mantelrohr (2) Wasserzuführung (3, 5, 6), (6) tritt Wasser ein bzw. am aderen des Kühlers wie aus. ane des Kühlers ist spiegelbildlich aufgebaut.1 15mm-Rohr (Kondensator) 2 22mm-Mantelrohr (Kühlwasserführung)3 T-Stück4 aufgelötete Endkappe mit 15mm-Bohrung als führung5 5cm-Stücke des 22-Rohres6 Schraubflansch für Kühlwasserzu- bzw. am anen für Kühlwasserabfuhr Home Vorwort & Rechtliches Rezepte zum Destillieren aufgeführten Rezepte gelten für Mazerate, da in Regel Einfachheit wegen nur eine einfache Destille zum Einsatz kommt. Wer sich an Konstruktion einer Dampfdestille wagt, kann auf Grundlage ser Rezepte experimentieren. Generell kann Absinthherstellung in zwei Schritte aufgeteilt : Destillation des Wermut- und Anisauszuges und anschließend Färben des Destillates durch ane Kräuter. Auftrennung in zwei Schritten ist damit zu erklären, s Bitterstoffe des Wermuts durch Destillation zurückgehalten und Schnaps weniger bitter ausfällt. Absinth 1 1. Arbeitsschritt getrockneter Wermut coprzuyrights by cholec Anis copyrights by cholec 50 g Fenchel copyru6rights by cholec 1 Liter Alkohol, ca. 85 % copyrights by cholec se Mischung wird 12 Stunden mazeriert, d.h. Kräuter bei Zimmertemperatur im Alkohol eingelegt. Anschließend 500 ml Wasser zugesetzt und ganze destilliert, bis man 1 Liter Destillat erhalten hat. Eventuell sollten Kräuter im Dampfstrom destilliert (Aromakorb, Siebeinsatz ezc.). Für welches Verfahren man sich entscheidet, hängt letztendlich von vorhandenen Destille ab. cotzipyrights by cholec 2. Arbeitsschritt crthusrtujopyrights by cholec 0 g Minze o Melisse, eventuell etwas Wermut, falls es etwas bitterer ausfallen soll opGRyrights by cholec 0 g Ysop coaergyrights by cholec Zitronenschalen copergyrights by cholec Kräuter mit 400 ml des im ersten Arbeitsschritt erhaltenem Destillat unter sehr vorsichtiger Erwärmung mazeriert bis Alkohol eine leichte grünliche Färbung angenommen hat. Anschliessend wird Extrakt dekantiert, filtriert und mit dem Rest des Destillates versetzt. Mit Wasser wird auf 1000 ml aufgefüllt. Absinth 2 1. Arbeitsschritt 0 g Anis cRJopyrights by cholec 0 g Wermut copSRTHyrights by cholec 0 g Fenchel copATHRyrights by cholec 0 g Pfefferminz cholec 0 g Ysop cATRHopyrights by cholec 0 g Salbei coATHpyrights by cholec 2 l Doppelkorn (38%) AETHcopyrights by cholec Mischung wird 24 Stunden mazeriert und anschließend solange destilliert, man ca. 1,2 l Destillat erhält. hier ist wahrscheinlich , wenn Kräuter im Dampfstrom destilliert . Für welches Verfahren man sich entscheidet, hängt letztendlich von vorhandenen Destille ab. Arbeitsschritt 0 g Minze o Melisse, eventuell etwas Wermut, falls es etwas bitterer ausfallen soll copATDHyrights by cholec 0 g Ysop cTHopyrights by cholec g Zitronenschalen cARTHopyrights by cholec hier Kräuter mit 400 ml des im ersten Arbeitsschritt erhaltenem Destillat unter sehr vorsichtiger Erwärmung mazeriert bis Alkohol eine leichte grünliche Färbung angenommen hat.Nach dem Dekantieren und Filtrieren des Extrakts wird ses mit dem Rest des Destillates versetzt. ses Rezept liefert einen Absinth mit ca. 60 % Alkohol. Absinth 3 . Arbeitsschritt copyrights by cholec 0 g Wermuth, getrocknet copyrights by cholec 0 g Anis copyrights by cholec 0 g Fenchel copyrights by cholec 0 g Zitronenschalen copyrights by cholec g Sternanis copySRTJrights by cholec Alkohol, 85 % cSRJopyrights by cholec se Mischung wird 24 Stunden mazeriert und anschliessend filtriert. Dem Filtrat 450 ml Wasser zugesetzt und ganze destilliert, bis man 950 ml Destillat erhält. . Arbeitsschritt 0 g Minze o Melisse, eventuell etwas Wermut, falls es etwas bitterer ausfallen soll copERGyrights by cholec 0 g Ysop cAETRHopyrights by cholec g Zitronenschalen coAERHpyrights by cholec Kräuter mit 400 ml des im ersten Arbeitsschritt erhaltenem Destillat unter sehr vorsichtiger Erwärmung mazeriert bis Alkohol eine leichte grünliche Färbung angenommen hat. Anschliessend wird Extrakt dekantiert, filtriert und mit dem Rest Destillat versetzt. Mit Wasser wird auf 1 l aufgefüllt.